Fackeln aus!

„Wo ihr auftretet, werden wir euch im Wege stehen!“

Filmreihe im KoKi “Traumziel Deutschland”

Gemeinsam mit dem Kommunalen Kino, der Diakonie, Forum Asyl e.V. und dem Netzwerk Bleiberecht zeigen wir eine Filmreihe über das Ankommen von Flüchtlingen in der hiesigen Gesellschaft. Anschließend gibt es jeweils eine Podiumsdiskussion.

Die Termine:

Montag, 26.5., 18h: Land in Sicht
Montag, 16.6., 18h: Deine Schönheit ist nichts wert
Montag, 21.7., 18h: Lampedusa auf St. Pauli

Traumziel Deutschland Flyer

Zum Nachlesen: Die Kundgebungs-Rede von Dekanin Christiane Quincke

Rede Quincke final 23.2.2014

Aufruf zum 23.2.2014 – Pforzheim Nazifrei

Am 23. Februar 2014 jährt sich zum 69. mal der Bombenangriff auf Pforzheim, bei dem die Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde und Tausende Menschen starben. Wir fühlen mit den Angehörigen, die diesen Tag in Trauer und stillem Gedenken verbringen.

Wir sagen aber auch deutlich: Diesen 23. Februar 1945 hätte es nie gegeben, wenn nicht zuvor Deutsche halb Europa in Schutt und Asche gelegt und Millionen Menschen ermordet hätten! Dass es in Pforzheim kriegswichtige Industrie gab, war zudem einer der Gründe, weshalb hier Bomben fielen.

Wir betonen das, weil auch am diesjährigen 23. Februar wieder Nazis in Pforzheim aufmarschieren, um wie in jedem Jahr ihre Fackelmahnwache ausschließlich zum Gedenken an die deutschen Opfer der Bombenabwürfe abzuhalten. Das ist eine widerliche Verhöhnung aller Opfer und eine perverse Verdrehung der Geschichte! So lange diese Fackelmahnwache stattfindet, kann der 23. Februar nicht die Würde haben, die ihm zusteht!

Die Nazis von heute sind die geistigen Erben der Nazis von 1933-1945. Sie säen Hass und verüben Gewalt gegen Menschen. Sie sind eine Bedrohung für das Leben vieler und die Freiheit aller. Diese Ideologie, diesen Hass, diese Menschenverachtung und diese Gewalt wollen wir nicht, nicht in Pforzheim, nicht in Deutschland, nicht in Europa, nicht in der Welt!

Erst recht seit der Aufdeckung der Verbrechen des sogenannten NSU Ende 2011 ist der Protest unserer Initiative gegen Rechts Teil eines übergreifenden, vielfältigen und bunten Protests der Zivilgesellschaft an diesem Tag. Wir achten ausdrücklich alle Protestformen, die sich gegen die Fackelmahnwache richten – die Kundgebung der Stadt auf dem Marktplatz, genauso wie Aktionen auf dem Wartberg – solange sie dem Prinzip der Gewaltlosigkeit verpflichtet bleiben.

Wir rufen auf Gesicht zu zeigen! Gegen Hass und Intoleranz, für Frieden und Weltoffenheit.

Gegen rechte Menschenverachtung. Für Menschen.

Wir rufen auf zum Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft und zur Demonstration gegen die Nazi-Fackelmahnwache und für eine offene, vielfältige Gesellschaft. Unsere Demonstration startet um 15.30h am Marktplatz. Um ca. 17h findet die Abschlusskundgebung am Hauptgüterbahnhof statt.
Hauptrednerin: Christiane Quincke, Dekanin evangelische Kirche Pforzheim

Veranstaltungstipp: Film “Blut muss fließen – Undercover unter Nazis”

In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Pforzheim und unterstützt von der Stadt Pforzheim zeigen wir am Dienstag, 18.2.2014 um 18.30h den Film “Blut muss fließen – Undercover unter Nazis” im Kommunalen Kino am Schlossberg. Anschließend (nach ca. 90 Min Filmdauer) gibt es Gelegenheit zur Diskussion mit dem Regisseur Peter Ohlendorf.
Der Journalist Thomas Kuban hat jahrelang verkleidet mit versteckter Kamera Rechtsrock-Konzerte gefilmt. Der Film über diese Arbeit zeigt erschütternde Bilder aus Lebenswelten, von denen man insgeheim hofft, dass sie in Wirklichkeit nicht existieren. Aber sie tun es – auch mitten in Deutschland.  “Blut muss fließen – Undercover unter Nazis” ist eben kein Spielfilm, sondern einer der besten und wichtigsten Dokumentarfilme der letzten Jahre mit hohem Aufklärungspotential.
Wir zeigen den Film nun erstmals in Pforzheim. Zusätzlich zur Abendvorstellung am Dienstag gibt es am Mittwoch, 19.2.2014 um 10h eine Schulvorstellung im Kommunalen Kino. Reservierung für beide Vorführungen: (07231) 566 19 77,  http://www.koki-pf.de.
Mehr Informationen zum Film: http://www.filmfaktum.de

Veranstaltungstipp: Vortrag „Historisches Lernen für ziviles Widerstehen – Ein Zukunftsprojekt für Baden“

Am Mittwoch, 19.2.2014 um 19h stellen Dr. Andrea Hoffend vom “LernOrt Zivilcourage e.V.” und Gerhard Brändle im Familienzentrum Ost (Zeppelinstr.) das Projekt Kislau vor.
Das KZ im badischen Kislau (Nähe Bruchsal) war das am längsten bestehende KZ auf dem Boden des heutigen Baden-Württemberg. Der Verein setzt sich dafür ein, an diesem historischen Ort Geschichtsunterricht mit Zukunftsperspektive anzubieten. Was kann uns die Erfahrung der Vergangenheit in der Nachbarschaft über Demokratie und Menschenrechte lehren und unser heutiges Denken und morgiges Handeln beeinflussen? Und: Wie könnte solch eine Arbeit in Pforzheim aussehen?
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Weitere Informationen zum Projekt Kislau und dem Verein: http://www.lernort-zivilcourage.de

“Göppinger Straße der Demokratie” am 12.10. unterstützen!

Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz ab 10 Uhr, Göppinger Straße der Demokratie in der Marktstraße ab 12 Uhr.

Aus dem Aufruf vom Kreis Göppingen nazifrei e.V.:

“2012 hat es Göppingen durch die mehrfachen Neonaziaufmärsche sowie Angriffe und Drohungen der örtlichen Neonazis gegen politische Gegner wiederholt bundesweit in die Schlagzeilen sowie in den Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-Württemberg geschafft. Am 12. Oktober 2013 planen Neonazis aus verschiedenen Bundesländern nun erneut eine Großdemonstration in Göppingen.
Wir wollen an diesem Tag den Neonazis nicht die Stadt überlassen und Parolen wie „Nationaler Sozialismus, jetzt!“, „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!“ oder „Schlagt den Roten die Schädeldecke ein!“ stillschweigend akzeptieren, sondern dem Neonaziaufmarsch unseren friedlichen und vielfältigen Protest entgegenhalten. Lassen Sie uns daher am 12. Oktober 2013 gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und Demokratie und gegen Neonazismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen.

Weitere Informationen zur Demonstration, zum Programm, zur Anreise, zu den Unterstützern sowie möglichen Änderungen finden Sie unter: http://www.kreis-goeppingen-nazifrei.de http://www.facebook.com/KGN.frei
Wenn Sie als Organisation oder Privatperson den Aufruf namentlich unterstützen, an der Göppinger Straße der Demokratie mit einem Stand oder einer Aktion mitwirken oder eigene Ideen einbringen wollen, melden Sie sich bitte unter: kontakt@kreis-goeppingen-nazifrei.de

Veranstalter: KREIS GÖPPINGEN nazifrei e.V., SPD Kreisverband Göppingen, Kreisjugendring Göppingen e.V., Amnesty International Göppingen, IG Metall Göppingen- Geislingen, Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Göppingen, DGB Kreisverband Esslingen-Göppingen.
Göppinger Straße der Demokratie
V.i.S.d.P. Alexander Maier, August-Lämmle-Straße 25, 73037 Göppingen”

In Karlsruhe am 25.5.2013: Ohne Nazis und RassistInnen leben!

Die Intitiative gegen Rechts unterstützt den folgenden Aufruf des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe. Beteiligt euch an den Protesten gegen Nazis und RassistInnen!

Ohne Nazis und RassistInnen leben, in Karlsruhe und anderswo! Wir rufen alle Menschen in unserer Stadt auf, gemeinsam den Naziaufmarsch zu verhindern:

Samstag, 25. Mai 2013 Treffpunkt 09:30 Uhr – Bahnhofsvorplatz Ort und Zeit können sich noch ändern! Aktuelle Infos unter: http://www.antifa-buendnis-ka.de

Am 25. Mai wollen hunderte Neonazis in Karlsruhe aufmarschieren. Mit einer „Nationalen Großdemonstration“ unter dem Motto „Freiheit für alle politischen Gefangenen! Lasst unsere Kameraden frei“ wollen sie für die Freilassung inhaftierter Nazis durch Karlsruhe ziehen. Karlsruhe als Standort des Bundesverfassungsgerichts soll dem Aufmarsch zusätzliche, bundesweite Bedeutung verleihen. Insbesondere vor dem Hintergrund des Prozessauftakts gegen die rechte Terrorzelle „NSU“ ist dieser erneute Versuch in Karlsruhe aufzumarschieren eine besondere Provokation. Auf Kosten der fast 200 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 sollen Verantwortliche und Täter unterstützt und in ihrer menschenverachtenden Ideologie bestärkt werden. Dies dürfen wir nicht zulassen. Es muss ein deutliches Zeichen gegen neonazistische Gewalt und Terror gesetzt werden. Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern, so wie es uns gemeinsam gelungen ist, seit 2003 alle Nazi-Auftritte in Karlsruhe und das Nazi-Zentrum in Durlach zu verhindern. Stellen wir uns als DemokratInnen den Neonazis in den Weg.

Zur Homepage des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe (AAKA)

Vorläufige Auswertung

Die Initiative gegen Rechts wertet die Proteste am 23.2. als Teilerfolg

Unser Ziel, die Nazi-Fackelmahnwache so zu behindern, dass sie gar nicht oder später oder woanders stattfindet, wurde zwar nicht erreicht, aber der Protest am 23. Februar war insgesamt dennoch ein kleiner Erfolg, da er weiter kam als erwartet und weitestgehend friedlich blieb.

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Verschiedene Texte

Nach der skanadlösen Beschlagnahme der Flugblätter der Inititative gegen Rechts sind einige Stellungnahmen von Gruppen aus der Inititative veröffentlicht worden. Im Folgenden eine Übersicht:

PM von Bündnis 90/ Die Grünen Pforzheim/Enz

PM von Karin Binder, MdB Die LINKE

PM Linksjugend ['solid] BaWü

PM von alerta

Außerdem findet ihr hier noch den Aufruf der Grünen Jugend

und die Links zu zwei Artikeln in der Pforzheimer Zeitung:

Nazi-Gegner zeigen sich selbst an

Grüne Liste: Naziaufmarsch soll endlich ein Ende haben

Pressemitteilung des VVN – BdA Landesvorstandes vom 16.02.2013

Der VVN-BdA Landesvorstand protestiert nachdrücklich gegen die Beschlagnahmung von Flugblättern durch den Oberstaatsanwalt Christoph Reichert beim heutigen Infostand der Initiative gegen Rechts in Pforzheim.
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